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Film: Pitch Perfect 3

 

Regie: Trish Sie

Im Kino ab: 22. Dezember

Länge: 96 min

FSK:  6

 

Meine Kritik

 

Die Bellas sind zurück! Auch wenn die Réunion eher unerwartet zu einem letzten Trip wird. Sie wollen ein letztes Mal gemeinsam singen, selbst wenn es nur für ein paar Soldaten sein soll und nicht einmal eine Competition winkt. Doch wo die Bellas sind ist ein Riff off nicht weit und die Tour entpuppt sich als kleiner Wettbewerb zwischen ein paar Bands an dessen Ende ein Vertrag winkt. Aber plötzlich taucht Amys Vater auf und seine zunächst liebevolle Absicht, enttarnt sich als Schwindel, er hat es nämlich auf Amys Bankkonto abgesehen und dafür würde er so ziemlich alles machen, selbst die Bellas entführen. Doch nicht nur in Fat Amys Leben herrscht Chaos, auch Becca weiß nicht was sie tun soll als sie ein verlockendes Job Angebot bekommt und Chloe verliebt sich prompt in einen Soldaten.

 

Fat Amy is back! Es sollte nicht einmal einen ersten Teil geben und nun erwartet uns der dritte und finale Teil des Popcorn Kinos für Musik Fans. Wie wir es von den Vorgängern gewohnt sind ist auch dieser Teil total überdreht und mit einem Humor gespickt den man entweder mag oder nicht und einer Fat Amy die nun endgültig im Mittelpunkt steht. Pitch Perfect brach schon immer mit dem typischen Zuschauererlebnis in dem es die Figur eigensinnig gestaltete, sie sagen ließ was sie dachten und meist genau das der Zuschauer niemals erwartete. Beim finalen Pitch wird man zum Glück nicht nur auf die negativen Punkte aufmerksam, sondern tatsächlich auch mal positiv überrascht, denn dieser letzte Teil haut noch einmal mehr raus als es der 2. Teil schaffte. Wenn es um die Geschichte rund um die Bellas geht ist auch hier wieder wenig zu holen, die Geschichte dient nur dazu die verschiedenen Lieder miteinander zu verknüpfen, ansonsten ist dieser Armee gesponserte Look leider durchgefallen. Wie bei der Step Up Reihe werden auch hier die Songs und die Performances immer stärker, die Story aber leider immer schwächer. Das wesentliche jedoch ist der Gesang und der hat tatsächlich Ohrwurmpotenzial, und das ist schon fast das wichtigste, denn unterhalten tut der Film auf jeden Fall. Schwammig wird der Film auch wenn es in der Geschichte um Fat Amy geht, während die im ersten Film nur einen kleinen Part einnimmt, ist es den Fans von ihr zu verdanken das sie immer mehr ein größeren Anteil an der Reihe bekam. Diesmal dreht sich sogar ein ganz wichtiger Handlungsstrang nur um sie und woher sie kommt, wer ihr Vater ist. Leider ist dieser Teil sehr lächerlich ausgeschmückt worden. Klar man wollte noch einen drauf setzten und das Finale wie ein Feuerwerk beenden, dadurch wirkt er leider sehr abgedroschen. Teilweise hat er den Look aus The Fast and the Furios, teuer und aufwendig gestaltete Bilder, protzige Karren und heiße Frauen. Dann wieder gibt es ein paar schöne Töne, wunderbare Lieder und der Film macht eine 180 Grad Drehung zu der Version aus dem ersten Teil, immer noch meine Lieblingsversion. Die Action die hier neu ist und groß aufgezogen wird, wirkt deplatziert, selbst wenn es den Film von den Vorgängern abhebt. Statt eines Feuerwerks gibt es fade Gags und eine läppische Geschichte. Trotzdem muss ich mir eingestehen das man das Kino singend und mit guter Laune verlässt. Wer schon Fan der ersten Teile war wird den hier auch lieben, denn wenn die Bellas singen ist eines garantiert: Ein Fest für die Ohren! 

 

Meine Meinung: